Berichte 2011
Projekt- und Wandertag am 06.12.11
Am Projekttag haben alle Klassen fern vom Stundenplan an Projekten in der Schule und auch an außerschulischen Stätten gearbeitet.Als Beispiele seien hier benannt:
Projekt der Schulsozialarbeit „Gesunde Ernährung und Bewegung“ Dieses Projekt wurde an zwei Tagen in Zusammenarbeit mit der Lehrbeauftragten der Uni Gießen fürErnährung, Dr. biol. Dipl. oec. troph. Sabine Poschwatta-Rupp durchgeführt. Die Dipl. Sozialpädagoginnen Inga Köhler und Sabina Thiel begleiteten den Ablauf der Projektarbeit. Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Sabine Poschwatta-Rupp hatte sich neben dem Thema gesunde Ernährung einige spezielle Experimente einfallen lassen, so lernten die Schüler in rund 30 Minuten aus Milch und Essig eine einwandfreie „Knete“ aus „Kasein“ herzustellen, die beliebig formbar ist. Innerhalb von zwei Tagen trocknen daraus geformte Figuren aus und werden steinhart. Dieses Prinzip wird in jeder Molkerei genutzt, denn aus Kasein werden Käse, Quark und Joghurt hergestellt. Mit einer Eis-Maschine ohne Strom wurden Eiskreationen wie „Banana-Split“ hergestellt. Als Kühlaggregat diente eine einfache Schüssel mit Eis, fügt man dem Eis einfaches Speisesalz hinzu, entsteht eine Kühlmischung, die bis zu minus 21,3 Grad Celsius erreichen kann. Dafür ist aber eine Mischung von 33 Gramm Salz auf 100 Gramm Eis notwendig. „NaHCO3 +CH3COOH - CH3COONa + H2O+ CO2“ so kompliziert lautet die Reaktionsgleichung für den magischen Luftballon, der sich von alleine aufbläst. Da hinter verbirgt sich einfacher Essig und Backpulver. Füllt man etwas Essig in eine Flasche und etwas Backpulver in einen Luftballon, den man dann über die Flasche stülpt, bläst die chemische Reaktion ganz von alleine den Ballon auf. Außerdem wurden grüne Spiegeleier gebacken. Die zweite Hälfte des Unterrichtstages diente der sportlichen Ertüchtigung. In der Sporthalle wurde ein Parcours mit vielen neuen Sportgeräten aufgebaut, den alle Schüler durchlaufen mussten. Der Spaß und der Umgang mit neuartigen Sportgeräten wie einem „Waveboard“ standen dabei im Mittelpunkt.
Projekt „Bewerbungstraining für Schüler der Abschlussklassen und der G9“ Das Bewerbungstraining stand auf dem Stundenplan für die Klassen G9a und G9b und H9c. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Gießen wurde in den beiden G-Klassen ein intensives Bewerbungstraining durchgeführt. Wie breit gefächert der Fragenkatalog dabei war, überraschte sogar die Klassenlehrerin.
Die Klassen 9c wurde in dem Bewerbungstraining von der KKH begleitet. Die Schüler bekamen von außerschulischen Personen ganz neue Impulse und Hinweise zu ihrem Auftreten bei dem Bewerbungsverfahren.
Projekt „Musik aus Bolivien“ Musiklehrer Harald Kraehe stellte seiner Klasse 6b Musik und Kultur anderer Kulturen vor. Er hatte Gastmusiker Heyson Vargas Flores aus Bolivien eingeladen. Herr Vargas Flores kam aus Marburg und stellte traditionelle bolivianische Instrumente vor. Bei den Blasinstrumenten eine Quena, Zampona und die Tarká und Charango. Bei den Rhythmusinstrumenten Bombo und Chajchas.
Projekt „ Konfliktlösung“ In Zusammenarbeit mit „Unvergesslich weiblich“ wurde den Schülern eine gewaltfreie Konfliktlösung nahegebracht. Das Bewusstmachen des Umganges mit den täglichen Konflikten in den Pausen, aber auch im Unterricht und die möglichen Lösungsansätze, beschäftigten die Schüler in diesem Projekt. Diese Konflikte führen immer wieder zu Störungen im Schulalltag und in der Klassengemeinschaft. Ziel war es, den Schülern aufzuzeigen, wie sie ihre Konflikte in der Klasse besser und vor allem gewaltfrei lösen können.
„KomPo7“ vom 15.11. – 17.11.11
ALLENODRF/LDA. (pm). „Was willst du denn mal werden?“ oder „Was willst du denn machen, wenn du mit der Schule fertig bist?“ Das sind Fragen, die bestimmt jeder Teenager schon einmal gestellt bekommen hat. Oftmals lautet die Antwort: „Da bin ich mir noch nicht sicher.“ Gleichzeitig kennt man die jährlichen Zahlen von Ausbildungsstellen, die aus vielerlei Gründen unbesetzt bleiben. Um dieser Dringlichkeit einer kontinuierlichen Berufsorientierung weiterhin fachgerecht zu begegnen, hat die Gesamtschule Lumdatal (GSL) im Rahmen ihres Berufsorientierungskonzepts nun zum zweiten Mal das Kompetenzfestellungsverfahren „KomPo7“ vom 15.11. – 17.11.11 durchgeführt.
Hiermit soll den Schülerinnen und Schülern schon früh die Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufsfeldern ermöglicht werden. Ein erstes Sich-Gedanken machen, was man über einen Beruf wissen möchte und was man von einem Ausbildungsberuf bzw. einer Praktikumsstelle erwartet, fand hier statt.
38 Schülerinnen und Schüler der Klassen H/R 7 nahmen somit teil, um erste Erkenntnisse und Vorstellungen über das Berufsleben zu konkretisieren. Mit Selbsteinschätzungsbögen, dem Allgemeinen Interessen- und Strukturtest (AIST-R) und zahlreichen Übungen zur Bildung von Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Problemlösestrategien wurde ein erstes Profil erstellt, dass den Schülern mögliche Stärken, Fähigkeiten und Interessen, die zur Berufsorientierung nötig sind, aufzeigt. Höhepunkt war das ausführlich vorbereitete Jobinterview. Hierzu erklärten sich die Ausbildungszuständigen der Firma Weiss Umwelttechnik aus Reiskirchen-Lindenstruth, Ulrich Münster, und der Firma Bender aus Grünberg, Peter Feldbusch und Dieter Wössner, dankenswerterweise bereit.
Die drei Wirtschaftsvertreter beantworteten zahlreiche Fragen der jungen Schülerinnen und Schüler und gaben Einblicke in Ausbildungsmöglichkeiten, Firmenstruktur und Tätigkeitsfelder von Auszubildenden und Praktikanten.
Diese Kontaktaufnahme diente auch der Anbahnung eines Schulterschlusses zwischen regionalen Betrieben und der GSL. Hiermit möchte sich die Schule gemeinsam mit Betrieben der obigen Frage „Was willst du mal nach der Schule machen?“ stellen.
Die Erkenntnisse der drei intensiven Arbeitstage fanden ihren Abschluss in einem ausführlichen Kompetenzprofil, das für jeden Schüler angelegt wurde und das in einem 20-minütigem persönlichen Gespräch mit Schülern, Eltern und Lehrern besprochen wurde. Gesammelt wurden alle Erkenntnisse und besuchten Veranstaltungen zum Bereich Berufsorientierung der hiesigen Schüler im extra angeschafften Berufswahlpass. Stellt man sich die jetzigen Schüler beim Zusammenstellen ihrer Bewerbungsunterlagen in der Zukunft vor, ist abzusehen, dass sich ein solcher kontinuierlich geführter Berufswahlpass positiv in den Bewerbungsunterlagen zum Praktikum oder zur Ausbildung bemerkbar macht.
Um das Projekt zu realisieren, lud der zuständige OLOV Beauftragter Daniel Miller das sechsköpfige KomPo7 Team des Bildungswerks der hessischen Wirtschaft e.V. Region Mittelhessen mit Mirjana Krolzik an die GSL ein. Gemeinsam mit den Lehrern Rainer Niemann, Karl-Ludwig Waldschmidt und den Sozialpädagoginnen Inga Köhler und Nadine Burger wurde der Grundstein für die kontinuierliche Berufsorientierung an der GSL gelegt, findet doch in der achten Klasse das erste zweiwöchige Betriebspraktikum statt. Viele weitere Aspekte und Begegnungsmöglichkeiten, zum Beispiel der Besuch von Ausbildungsmessen, Betriebsbesichtigungen, Einladen von Wirtschaftsvertretern und anderes, die die GSL bietet, werden den Fokus für die jetzigen Siebtklässler weiterhin auf die Berufsorientierung legen, um so unsere Kinder auf ein hoffentlich erfolgreiches Berufsleben nach der Schule vorzubereiten.
Daniel Miller OloV Beauftrager der Gesamtschule Lumdatal
Schüler der Klassen H/R 7 der GSL haben am Verfahren zur Kompetenzfeststellung teilgenommen
Klassenausflug nach Bonn am 10.11.2011
Besuch des Bundesministeriums und „Haus der Geschichte“
Allendorf an der Lumda (mw). In der Gesamtschule Lumdatal in Allendorf (Lumda) beschäftigten sich die Schulklassen R10b und R10c im Politik- und Wirtschaftsunterricht mit der Thematik Internationale Sicherheitspolitik. Um genaueres über das Thema zu erfahren, besuchte der Jugendoffizier Herr Klein diese Schüler und hielt einen Vortrag über die aktuelle Sicherheitspolitik, wie z. B. der Einsatz in Afghanistan und die Piraterie in der Wüste von Afrika.
Im Anschluss daran besuchten die Schüler der R10b und R10c am Donnerstag, 10. November 2011, mit dem Fachbereichsleiter GL Herrn Miller, das Bundesministerium in Bonn. Zuerst schauten sie sich das Museum ''Haus der Geschichte'' an. Dort wurde die deutsche Geschichte von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart durch faszinierende Originalobjekte und Inszenierungen vorgestellt.
Aufgeteilt in Teams veranstalteten die Schüler dort eine Rallye mit verschiedenen Fragen und Suchaufgaben über die Geschichte. Danach gingen die Schulklassen in das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) und aßen dort zu Mittag. Später hielt der Jugendoffizier Herr Knöll einen ausführlichen Vortrag im Besucherzentrum des BMVgs. Er erklärte die Aufgaben und Abläufe in der Marine und einiges Interessantes über internationale Bündnisse in denen sich die Bundeswehr befindet.
Nach einer erlebnisreichen Reise in die Geschichte trafen die Schulklassen um 18:00 Uhr wieder an der Gesamtschule Lumdatal ein. Der Ausflug war sehr interessant, da man viele neue Informationen erhalten hat und sich weiterbilden konnte. Man sah anschauliche Bestandteile der Geschichte und konnte sich so in die damalige Zeit hinein versetzen. Besonders das hinzuholen von Experten zu tagespolitischen Themen, wie z.B. Krisenregionen auf der Welt ist wichtig für einen aktuellen und modernen Politikunterricht. So könne pointiert und zeitnah auf das rasante politische Tagesgeschehen mit Schülern eingegangen werden, so Fachleiter Miller.
Liebe Grüße Marlena :-)
Teilnehmer der Bonn Fahrt 2011
Schüleraustausch mit dem Collège Nouvion-sur-Meuse vom 29.03. bis 08.04.2011 Bericht mit pädagogischer Wertung
1. Vorbereitung der Begegnung
In diesem Jahr nehmen 20 Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweiges und des Realschulzweiges (Jahrgangsstufen 8 und 9 ) am Austauschprogramm teil.
Alle Teilnehmer stehen seit November 2010 in regelmäßigem Kontakt (Brief, E-mail, Telefon) mit den Austauschpartnern. Die Gruppenbildung seitens des Collège erfolgte für diesen Austausch relativ spät, da es am Collège zu personellen Neubesetzungen kam und die Organisation vor Ort erst geregelt werden musste. Die Vorbereitung erfolgte in der unterrichtlichen Arbeit.
Neben dem landeskundlichen Schwerpunkt und einem allgemeinen Überblick über die einzelnen Programmpunkte (Programm, siehe Anlage) wurden die Schülerinnen und Schüler angeleitet, sich während des Austauschs in einfachen Situationen sprachlich einzubringen. Dazu zählte beispielsweise, dass sie in der Gastfamilie in der Lage sein sollten, über sich und ihre Familie zu sprechen, einfache Tischgespräche zu führen, über ihre Hobbys zu reden, Wertungen vorzunehmen. Die Schüler erhielten den Auftrag, bei Tisch mindestens fünf Äußerungen pro Tag zu tätigen und diese in den Tagesbericht aufzunehmen.
Während des Aufenthaltes sollten die Schülerinnen und Schüler Tagesberichte und einen Aufsatz über das französische Schulsystem schreiben. Vom besuchten Unterricht sollten sie Kurzprotokolle anfertigen. Des Weiteren erhielten sie den Auftrag, ihre Gastfamilie und ihren Austauschpartner auf französisch zu präsentieren und ein Vokabelheft für neue Wörter und Wendungen zu führen.
2. Durchführung der Begegnung
Das von unserer Partnerschule ausgearbeitete Programm ermöglichte den Teilnehmern, weitgehende landeskundliche und sprachliche Kompetenzen zu erwerben. Mit Interesse haben unsere Teilnehmer den Unterricht im Collège aufgenommen. Sie arbeiteten, soweit es in ihren Möglichkeiten stand, mit und wurden mehrfach von den französischen Kollegen gelobt. Außer dem Unterrichtsbesuch organisierte die verantwortliche französische Lehrkraft einen Workshop mit deutsch-französischer Partner- bzw. Gruppenarbeit zur Wortschatzerweiterung und zur Förderung der kommunikativen Kompetenz.
Wie immer stellte die Fahrt nach Paris den Höhepunkt der Begegnung dar und wurde darüber hinaus auch zu einem starken Gemeinschaftserlebnis, da uns die französischen Partner begleiteten. Sie wurden wie gewohnt in alle Aktivitäten einbezogen.
Der Austausch mit dem Collège wurde jetzt zum zweiten Mal im Zusammenhang organisiert. Unsere Schülergruppe verbringt 6 Tage in Frankreich, die Gruppen fuhren gemeinsam nach Allendorf/Lda. wo sich dann der 6-tägige Aufenthalt der französischen Schüler anschloss. Der Austausch in diesem Jahr bedeutete eine kleines Jubiläum, den wir führen seit 25 Jahren ohne Unterbrechung den Austausch mit dem Collège in Nouvion sur Meuse durch. Das Programm in Allendorf sah eine Tagesfahrt nach Eisenach, (Bachhaus, Wartburg, Point Alpha) vor und vermittelt einen Einblick in deutsche Geschichte. Die zweite Tagesfahrt für in die Metropole Frankfurt mit Besuch des Flughafens, Goethehaus, City
3. Auswertung der Begegnung
- Der Aufenthalt wird unterrichtlich ausgewertet. Dabei führen Schülerinnen und Schüler ein Reisetagebuch.
- Zur weiteren Korrespondenz (E-mail) mit den Partnern wird angeregt und sprachliche Hilfestellung gegeben.
- Die interkulturellen Schwerpunkte des Programms werden unterrichtlich aufgearbeitet.
- Eine Präsentation des Aufenthaltes für Eltern und Schulgemeinde wird vorbereitet.
Teilnehmende Schüler des Schüleraustausches 2011
Projekttage und „Tag der offenen Tür“ an der Gesamtschule Lumdatal (Stand: 26.09.2011)
„Gemeinsam Starkes Leisten - Vielfalt unter einem Dach“, das war das Motto der diesjährigen Projekttage an der Gesamtschule Lumdatal (GSL) in Allendorf. Drei Tage hatten die Schüler Zeit, ein Projekt zu erarbeiten. Am Freitag, 23.09.2011, dem Tag der offenen Tür, präsentierten die Schülerinnen und Schüler nachmittags von 15.00 bis 18.00 Uhr die Ergebnisse ihrer Projekte und boten damit den zahlreichen Besuchern ein buntes Bild der vielfältigen Leistungen.
Insgesamt wurden 34 verschiedene Themen bearbeitet, bei denen die teilnehmenden Schüler, losgelöst vom Stundenplan und dem Gongzeichen, Zeit genug hatten, sich in Themen zu vertiefen. So ging es beispielsweise um naturwissenschaftliche Experimente und Demonstrationen, die dann auch von den Schülern vorgeführt und erläutert wurden und großartig ankamen.
Bei den sportlichen Vorführungen wie Stomp, Zumba und Polebatics sah man viele staunende Gesichter. Wie man Papier herstellt und vieles über Achatschnecken erfuhren die Teilnehmer der entsprechenden Arbeitsgruppen, die Schüler wussten auf Fragen zum Thema natürlich die Antworten. Gesunde und dennoch leckere Ernährung stand bei einer anderen Gruppe auf dem Programm. Ihre selbstgebauten Nistkästen boten die Teilnehmer einer weiteren Gruppe zum Kauf an.
An den Außenmauern des Untergeschosses wurden während des Tages der offenen Tür farbenfrohe Wandmalereien erstellt, eine weitere Gruppe stellte 3D-Bilder nach James Rizzi her, die nächste Poster mit Hilfe der Rastervergrößerung. Darstellendes Spiel „A la francaise“ und Lateinische Sketche wurden gezeigt. Die Herstellung von Gipsmasken „Es steht dir ins Gesicht geschrieben“ und eine Modenschau „In einer anderen Haut stecken“ mit der Mode von gestern und vorgestern vorgestellt wurde, erbrachte schöne Ergebnisse. Eine Fotowand zum Thema Mobbing setzte sich mit kritischen Situationen im Schülerleben auseinander; hier sollte für diese Problematik sensibilisiert werden. Beim Schwarzlichttheater ging es um besondere Bewegungsabläufe und Effekte. Es wurden außerdem Rätsel erstellt, der Fachbereich Sport stellte sich vor, Präsentationen mit Powerpoint wurden gezeigt.
Eine Gruppe erstellte einen Videofilm über ihre Schule unter dem Motto „Highlights aus unserem Schulalltag“. Der seit zwei Jahrzehnten jährlich stattfindende Schulskikurs auf der Tauplitzalm, wurde medial aufgearbeitet und präsentiert. Tierschutz war auch ein weiteres Thema. Auf dem gesamten Schulgelände bot sich Vielfältiges. Lifemusik im Neubau lockte die Besucher an. Die Schulleitung konnte auch zahlreiche Eltern aus den vierten Klassen der Grundschulen begrüßen und in einem Rundgang die Schule präsentieren.
Der Förderverein der GSL stellte sich vor. Mitglieder hatten Würstchen, Bratgemüse und Getränke im Angebot, Kuchen wurde in der Cafeteria verkauft. Überall auf dem Schulgelände kamen zahlreiche Eltern untereinander und auch mit Lehrern zu Gesprächen zusammen. Es war eine gute und auch ein bisschen stolze Stimmung in der Schule zu spüren: Die Kinder waren stolz auf das, was sie präsentieren konnten, die Eltern wie auch die Lehrer waren stolz auf ihre Kinder. Ein Fazit ist auf jeden Fall: Es hat allen sehr viel Spaß gemacht.
DELF - Neun Schüler profilierten sich in Französisch
DELF - Diplôme d’études en langue française - ist ein weltweit anerkanntes Zertifikat und wird vom französischen Bildungsministerium vergeben. DELF scolaire besteht aus 4 Teilprüfungen (A1, A2, B1, B2), die unabhängig voneinander abgelegt werden können. DELF ist ein Vorteil in vielen Situationen wie zum Beispiel Studium, Praktikum, Beruf, denn Englischkenntnisse allein werden schon bald nicht mehr reichen, um sich von Mitbewerbern abzusetzen. Mit diesem Zertifikat können sprachliche Kompetenzen nachgewiesen werden, die klar definiert und weltweit anerkannt sind. Französisch ist eine internationale Verkehrssprache, die über 55 Staaten von rund 131 Millionen Menschen gesprochen wird. Neben Englisch ist Französisch die Arbeitssprache in nahezu allen internationalen Organisationen. Die Gesamtschule Lumdatal bietet allen Französischschülern die Gelegenheit, sich in einer Arbeitsgemeinschaft auf die schriftliche und mündliche Prüfung für das DELF scolaire, Niveau A1 und A2 in den Grundkompetenzen Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben vorzubereiten. Die Prüfungstermine liegen jeweils im Mai/Juni des Schuljahres. Der mündliche Teil der Prüfung wird vom französischen Kulturattaché in Mainz abgenommen. Diese Prüfung im Niveau A2 haben Henrik Deissmann, Sascha Kremer, Stefanie Mattern, Isabelle Sophie Polzer, Jeanette Rausch, Selina Sauer, Anika Sparenberg, Carla Ricarda Till und Sebastian Will abgelegt. Schulleiter Klaus-Dieter Gimbel und Fachleiterin Französisch Barbara Runge überreichten den Schülern die Zertifikate und beglückwünschten sie zu ihrem Erfolg.
 Neun Schüler der Gesamtschule Lumdatal erhielten ihre DELF-Zertifikate. Auf unserem Foto fehlt Isabelle Polzer.
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